veröffentlicht am Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 09:22 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 12:09 Uhr
Schritt für Schritt
Nach allgemeiner Auffassung handelt es sich bei einem Hobby um "...eine Lieblingsbeschäftigung. Ein Hobby ist somit im Gegensatz zur Arbeit eine Tätigkeit, der man sich nicht aus Notwendigkeit, sondern freiwillig und aus Interesse, Faszination oder sogar Leidenschaft unterzieht. Die Tätigkeit bringt Vergnügen, Spaß oder Lustgewinn mit sich." (Wikipedia)
Weniger aus oben genannten Gründen, als vielmehr um schlicht und ergreifend den Kopf nach meinem Motorplatzer wieder frei zu bekommen begann ich mit dem Laufen. Dass sich aus dieser funktionierenden Notlösung dann doch die originäre Definition; sprich ein Hobby entwickelte konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen! Doch da ich scheinbar kein Hobby ohne sportlichen Wettbewerb ausüben kann fasste ich den mutigen Entschluß in diesem Jahr trotz geringer Vorlaufzeit an einem Halbmarathon teilzunehmen!
Glücklicherweise konnte ich mit Matthias Dressler noch ein weiteres sportbegeistertes Mitglied für mein Vorhaben gewinnen und so begab es sich dass wir uns am vergangenen Sonntag inmitten unzähliger Gleichgesinnter in der Startaufstellung einfanden!
...Und siehe da, erster Pluspunkt: Hier wird die geplante Startzeit eingehalten
So gings dann also auf die amtlich attestierten 21.097,5 Meter lange Schleife quer durch und rund um St. Wendel! Während Freunde und Familie die Zeit im Start / Zielbereich mit Kaffee & Kuchen verbrachten quälten wir uns Meter für Meter, ehe wir nach 2.02 Stunden endlich überglücklich und total erschöpft im Ziel ankamen! Dass diese Zeit überhaupt zu Stande kam verdanke ich meinem Teamkollegen Matthias Dressler, der sich ab km 17 als menschlicher Schlepper bestens geschlagen hat und einem Spruch den wir beide im Vorstartbereich auf dem Rücken eines Leidensgenossen lesen konnten:
"Der Schmerz geht, der Stolz bleibt"
P.S. Vielleicht laufen wir 2013 ja mit mehr als nur zwei Startern, ich kanns nur jedem empfehlen! Dieses "Finisher Gefühl" ist unbeschreiblich
veröffentlicht am Freitag, den 13. April 2012 um 05:48 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Mai 2012 um 20:29 Uhr
NAVC Rundstreckenrennen Müllenbachschleife
Hier der offizielle Bericht zum Rennen auf der Müllenbachschleife (Jannis Bernd MSC-Westpfalz): "In der mit Abstand am stärksten besetzten Einzelklasse wird 2012 Markus Bohn mit seinem weißen Opel Manta der Maßstab in der verbesserten 2-Liter-Klasse sein. Knapp dahinter befindet sich ein eng gestaffeltes Verfolgerfeld das wohl aus Josef Dauerer (VW Scirocco), dem Rennsportteam Schütze/Kamphowe im Opel Kadett sowie David Stricker auf Honda Integra und Stefan Heimchen im VW Golf bestehen wird. Bei weiteren Rundstreckeneinsätzen wird sich dieser Gruppe ganz klar auch Mathias Mohr im VW Polo Turbo anschließen. Bohn ergatterte klar die Pole für den ersten Lauf vor Dauerer und Mohr. Er sollte diese Position auch nach der Dunlop-Kehre nicht mehr abgeben. Heimchen setzte sich hinter Dauerer auf Rang drei und auch Ralf Schütze als erster Fahrer konnte an Mathias Mohr vorbeigehen. Der Polo folgte dem blauen Kadett von nun an wie ein Schatten. Bereits in der Anfangsphase des Rennens wurde Heimchen von den beiden Kontrahenten auf den fünften Platz zurückgereicht. Markus Bohn sah mit einem Vorsprung von knapp zwei Sekunden auf Dauerer als erster die Zielflagge. Dicht dahinter beendeten Schütze und Mohr den Lauf auf drei und vier. Im zweiten Lauf verabschiedete sich der Polo Turbo mit Lichtmaschinenschaden aus der Spitzengruppe. „Rambo“ Kamphowe konnte nun etwas befreiter einen sicheren dritten Platz einfahren. Bohn demonstrierte im zweiten Durchgang, welches Potenzial im Manta steckt und setzte sich deutlich von Josef Dauerer ab. Ein klarer Klassensieg von Bohn vor Dauerer und Schütze/Kamphowe war damit die Bilanz der ersten Veranstaltung."
Vom Sprint- hin zum Langstreckenläufer...
So gestalteten sich die letzten Wochen bezug nehmend auf die vorgenommenen
Detailverbesserungen an Kartoffelbrei! Mit den Erkenntnissen vom ersten Auftritt in Hockenheim sollten wir zwar eigentlich alle Kinderkrankheiten beseitigt haben, doch bei Turboboost machten sich zu Beginn des Wochenendes erste Zweifel bzgl. der Standfestigkeit breit.
Doch Nenngeld war bezahlt und so ging es Samstag Nachmittag auf in Richtung Nürburgring! Ein trübes, kaltes Wetter empfing uns dort, doch zum Glück blieb es die ganze Zeit über trocken. Eigentlich unverständlich, denn die VLN welche auf der GP Strecke und der Nordschleife ihre Runden in etwa 1000 Meter Luftlinie ihre Runden drehte musste aufgrund von Hagel und sintflutartigen Regengüssen abgebrochen werden.
...Na dann herzlich Willkommen in der Eifel!
Doch um es vorweg zu nehmen: Auch der Sonntag blieb komplett trocken, was wirklich einem Wunder glich. Die Trockenheit bedeutete aber leider nicht, dass es nicht saukalt war und der Wind bis in den letzten Zipfel der Kleidung kroch! Doch die anstehenden Rennläufe sollten dank feinstem Motorsport unsere Körpertemperaturen wieder stark erhöhen!
Im Zeittraining begnügten sich Turboboost und Günter Schütz noch damit sich den Kurs etwas anzueignen, die Systeme zu checken, eine Linienwahl festzulegen, usw.
Verlief diese Ausfahrt für Turboboost noch problemlos, so vernahm man bereits als Zuschauer dass der Golf von Günter Schütz ab einer gewissen Drehzahl deutlich zu stottern begann!
Als Ursache konnte eine defekte Benzinpumpe ausgemacht werden, welche noch vor dem Qualifying getauscht wurde.
Dieses verlief für beide Fahrer hervorragend; Günter konnte den Einser auf Klassenpole stellen und bei Turboboost sprang ein sensationeller 3. Startpatz heraus!
Aufgrund der nur ca. 1500m kurzen Rundenlänge wurden die Teilnehmer in 3 Startgruppen aufgeteilt, welche getrennt voneinander auf Punktejagd gingen! Günter konnte beide Male durch die souveränen Auftritte ungefährdete Start - Zielsiege einfahren und belegte demnach bei der abentlichen Siegerehrung
das oberste Treppchen!
Turboboost konnte im ersten Turn seinen dritten Platz leider nicht halten! Gleich am Start fiel er mehrere Positionen zurück, konnte sich jedoch im Laufe des Rennens mit atemberaubender Performance zumindest wieder zurück auf den vierten von 18 Plätzen kämpfen. Der zweite Turn wurde in Reihenfolge des ersten Zieleinlaufes gestartet und so fand sich Turboboost abermals mitten im vorderen Getümmel!
Der Start war eine Wiederholung des ersten Umlaufs, abermals verlor er beim Start einige Positionen, was sicherlich auch der mangelnden Starterfahrung "im Pulk" geschuldet ist!
Ebenfalls wie bereits zuvor fand er jedoch recht schnell seinen Speed und konnte sich zurückkämpfen, ehe
er mit technischem Defekt vortriebslos stehenblieb. Die Ursache war schnell gefunden; der Keilriemen hatte sich verabschiedet und infolge dessen konnte die Lima nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen.
Sehr ärgerlich, denn Kartoffelbrei lief auf dem fremden Terrain mit den von H&R neu bereitgestellten
Fahrwerksteilen zu ungeahnten Höchstleistungen auf! Leider werden bei der RSM beide Läufe zusammengezählt, so dass hier unterm Strich "nur" der 11. Gesamtrang übrig blieb!
Doch es war ein tolles, packendes Rennwochenende, welches zur geplanten Neuausrichtung der Chaosteam`schen Motorsportäktivitäten sicherlich im Hinterkopf bleiben wird!
Und wenn sogar der Veranstalter bei der Siegerehrung die hervorragende Performance feststellt und eine Rückkehr propagiert, so kann das für die Konkurrenz nur bedeuten dass auch künftig die gelben Scheinwerfer dicht an ihrem Heck kleben werden!
P.S. Bilder vom Wochenende findet ihr HIER und Videos vom Auftritt folgen die Tage