Chaos Team Niederlinxweiler *jonäääähh* *wink*
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Bergrennen / Slalom » Bericht 2010 Hasborn & Queidersbach

Bericht Hasborn

und Queidersbach




Update: Neue Videos von Qeidersbach sind online 25.08.2010 18:45Uhr!!!!!!!!!!!

Update: Scheinbar hats meinen Kopf doch mehr wie erwartet erwischt, so habe ich

doch bei dem ganzen trouble um mein Auto glatt vergessen, dass am Sonntag in Hasborn noch

zwei weitere Chaosteamler hervorragend abgeschnitten haben.

Holger Bill erfuhr sich einen ganz starken zweiten Platz in der Klasse 2

und Stefan Gietzen konnte den Peugeot 106 auf den vierten Platz fahren.

Somit war Helmut Salm lachender Sieger in doppelter Hinsicht, gewann er doch nicht nur

die Klasse, sondern konnte dank dieser Schützenhilfe seine Führung in der Slalommeisterschaft

weiter ausbauen und hat nun einen komfortablen Vorsprung.

Helmut, das wird bestimmt nicht billig für dich werden...


Samstag Queidersbach


Durch die Terminkollision der beiden Motorsportveranstaltungen in Queidersbach und Hasborn

stand uns ein anstrengendes Wochenende bevor, an dem wir Samstags die Veranstaltung in

Queidersbach unterstützten und am Sonntag von dort aus zur Slalomveranstaltung

nach Hasborn fuhren.



Trotz anstehendem Ortswechsel freuten wir uns dennoch riesig auf dieses Wochenende, konnte

man doch einmal die Fahrzeuge ohne Meisterschaftsdruck und Stress einfach mal „in Ruhe“

bewegen und die Fahrt genießen, auch wenn man evtl. mal den ein oder anderen Fehler

mit einbauen sollte.

Doch wie so häufig in letzter Zeit wurde auch dieses Wochenende durch die die Worte

HÄTTE , WÄRE & WENN versalzen.


Der Samstag lief für Turboboost nach dem Getriebeschaden von Bebra richtig gut,

so absolvierte er die Strecke genau eine Sekunde langsamer als der Klassensieger

Vorschau
Bernhard Bender im Renault 19 und konnte Profi- Rennfahrer-

Papa Rüdiger Bernhard im Rallye Golf Kitcar auf den

dritten Platz verweisen, was sicherlich umso mehr Anerkennung

verdient wenn man sich bewusst wird, dass ein Rallyefahrwerk

beim Besteigen des unebenen Ritschenkopfes sicherlich

zielführender als ein Rennfahrwerk ist



Ich fand mich am Ende des sonnigen Tages in der mit fünf Fahrzeugen abermals gut besetzten

Klasse 14 auf einem für mich völlig zufriedenstellendem dritten Gesamtrang,

hinter den beiden Lokalmatadoren Michael Preis und Daniel Biehl wieder.


Mehr war auf dieser Strecke einfach nicht drin, auch wenn meine beste Laufzeit noch die ein

oder andre Zehntel hergegeben hätte, so muss ich neidlos anerkennen dass gegen die

BMW Doppelmacht diesmal nichts auszurichten war.



Vorschau
Immerhin reichte meine Laufzeit noch aus, um den Pokal

„bester Newcomer“ zu ergattern, worüber ich mich natürlich sehr

gefreut habe. Doch das war nicht die einzig gute Idee des

Veranstalters; ebenfalls die Anzahl der Wertungsläufe

(die um einen auf nunmehr drei erhöht wurde) sorgte in

Verbindung mit dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung

für durchweg strahlende Gesichter im Fahrerlager.

Als dann noch bekannt wurde, dass Michael Preis mit seiner Zeit (0:43.73) auch noch den

Gesamtsieg einfahren konnte, verdient dieser Samstag sicherlich die Note: sehr gut!



Nach einem schönen Abend im Fahrerlager fuhren wir Sonntag zu unserem Wohnzimmer-

Rennen nach Hasborn, wo wir vor heimischer Kulisse dieses Motorsport Wochenende

entspannt ausklingen lassen wollten…




Sonntag Hasborn

Turboboost konnte sich in der zusammengelegten Klasse 11 & 12 mit einem fehlerfreien Lauf

den dritten Gesamtrang sichern und war dem Vernehmen nach mit seinem Abschneiden soweit

auch ganz zufrieden, das neue Getriebe hatte seine Feuertaufe mit Bravour bestanden und

somit kann dem Rest der Bergrenn Saison diesbezüglich entspannt entgegen geblickt werden.



Vorschau
Leider… ja, leider blieb der Tag nicht für alle vom Erfolg gekrönt.

Verlief mein Trainingslauf noch wunderbar und auch recht schnell,

kam ich bei meinem ersten Wertungslauf bei hoher

Geschwindigkeit von der Strasse ab & wurde von der

angrenzenden Böschung vehement und äusserst unsanft

gebremst. Scheinbar; so die Aussage des Streckenpostens

und auch eine Schadensanalyse am Rennwagen sorgte ein eventueller Bruch des vorderen,

rechten, radseitigen Unibal Gelenkes für die Begegnung der unsanften Art.




Warum eventuell? Weil der Bruch auch beim harten Aufprall entstanden sein könnte, doch auch

meine (nicht ganz saubere) Erinnerung und die Onboard Aufnahmen sprechen wohl eher für

einen Bruch als Ursache denn für einen Fahrfehler.



Mir geht es (abgesehen von kleineren Blessuren und einem tief sitzenden Schock) den

Umständen entsprechend recht gut, der genaue Schaden am Wagen muss erst noch im Laufe

dieser Woche analysiert werden, doch es sieht derzeit danach aus als könne er bis Klotten

wieder auf den Rädern stehen.



Was bis dahin sicherlich nicht wieder einkehren wird ist mein Vertrauen in den Rennwagen,

dennoch hoffe ich die beiden noch ausstehenden Veranstaltungen fahren zu können,

ohne in jeder Kurve an evtl. weitere Materialfehler zu denken.


An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern, Streckenposten, Fahrtleitern,

Feuerwehrleuten, Turboboost, Kevin, Haubi, Norman, Helmut, Watz und allen Anderen

bedanken, die bei der Bergung meines Wagens geholfen

- und mich in den ersten schweren Minuten begleitet und getröstet haben

ausdrücklich bedanken.




Darüber hinaus möchte ich mich bei meiner Freundin, meinen Eltern, Bekannten und Freunden

die mitunter zum ersten (und nach diesem Ereignis auch letzten) Mal bei einer solchen

Veranstaltung anwesend waren, für die Schreckmomente und die bangen Minuten

entschuldigen.


Ich kann eure Angst und Sorgen sehr gut nachvollziehen, ein plötzlich verstummender Motor

auf einer Vollgas Passage ist das Letzte was sich Eltern sonntags um die Kaffeezeit wünschen.



Doch leider kann ich euch keine Entwarnung geben, so plump wie es auch klingen mag:

Auch das gehört leider zum Motorsport und wer einmal mit dieser Droge in Kontakt kam,

der kommt nur ganz schwer wieder davon los und ich glaube, dass ich zu eurem Bedauern in der

„Sucht Endphase“ bin.



Und wie sagte bereits Steve McQueen:

"Racing is Life - Everything Else is Just Waiting"



Als Minitrost nehm ich mit, dass meine Trainingszeit 8 Sekunden (!!!) schneller

als die spätere Siegerzeit meiner Klasse war, na wenn das nicht aufbaut



P.S. Das Unfallvideo Hasborn stell ich im Hinblick auf das nunmehr dünne

Nervenkostüm meiner Eltern nicht online, also fragt gar nit erst

Video von Turboboost folgt!
diesen Mist hat Tommi verbrochen 26.08.2010 - 05:23 Kommentare (2) nach oben
Bergrennen / Slalom » Videos 2010 Hasborn & Queidersbach












diesen Mist hat Tommi verbrochen 26.08.2010 - 05:21 Kommentare (2) nach oben
Bergrennen / Slalom » 2010 Bergslalom Bebra

Bericht 6. & 7. Lauf

Bergslalom Bebra



…Man hätte es irgendwie ahnen können…

Bereits freitags im Fahrerlager war eine… sagen wir „durchweg angespannte Stimmung“ unter

den Fahrern zu vernehmen und häufig fielen Sätze wie: „nur das Auto wieder unversehrt

mit nach Hause nehmen, usw.“



Leider konnte diese Eigenvorgabe nur von wenigen in die Tat umgesetzt werden, denn eine

Vielzahl der Starter hatte spätestens Sonntag Abend mehr oder weniger viel Arbeit vor sich

auf dem Hänger stehen…


Von Pfennigsdefekten, über kleinere Reparaturen bis hin zum Kernschrott gab es am Stock

einiges an Schäden zu bemängeln und so glich die Strecke bei genauerem Betrachten (etwa auf

der Rückführung) einer dramatischen Aufzeichnung dessen, was sich in den Läufen zuvor

so alles abgespielt hatte.



Auch das Chaosteam blieb wieder einmal nicht unverschont, jedoch handelte es sich bei uns zum

Glück nur um …“relativ“ glimpfliche Schäden, die mittlerweile auch bereits wieder behoben sind,

so dass einem Start am Wochenende nichts im Wege stehen wird.


Turboboost musste seinen Kartoffelbrei mit Getriebeschaden bereits am Samstag vorzeitig

abstellen, hier griffen keine Borsten mehr ineinander, dennoch reichte seine erste Laufzeit

immerhin noch für Platz 5 in seiner Klasse!



Meine Probleme begannen bereits kurz nach dem Start zum Trainingslauf, als mein Auto

vehement nach links zog und auch im Laufe des weiteren Streckenverlaufes ein ganz seltsames

Gefühl über die Lenkung vermittelt wurde, so daß jegliches Vertrauen in den Wagen dahin war.

Nachdem ich diverse Personen im Vorstart auf meine Probleme aufmerksam gemacht habe und

erneut startete, bekam ich vor dem letzten Lauf den Hinweis, dass mein linkes Vorderrad stark

im Radkasten wandere.

Die Fahrt auf sicheres Ankommen endete am Samstag aber immerhin noch auf P4!!!


Was war passiert?

Die Ursache war schnell gefunden, die Sturzeinstellschraube (Langloch) des Federbeins hatte

sich gelöst und so hatte der Achsschenkel samt Rad/Reifenkombi 2cm Spiel,

wodurch das miserable Handling hervorgerufen wurde.



Shit happens, leider abermals ein kleiner Defekt mit großer Wirkung, doch der

(Regen-) Sonntag und somit bessere Vorraussetzungen für mich sollten ja noch kommen!

Doch Anderen erging es weitaus schlimmer!


Verlief die Klasse 8 & 9 noch relativ reibungslos mit einem weiteren Sieg von Hans Beer vor

Michael Feyl und Wolfgang Bode, sorgte der schwere Unfall von Frank Duscher für Aufsehen

und die ersten ernsthaften Sorgenfalten.



Vorschau
Dennoch reichte seine 1. Laufzeit für den Sieg, ein schwacher

Trost in Anbetracht des erheblichen Schadens am Rennwagen.

Ich mutmaße, dass für ihn die Saison damit leider gelaufen ist.

Mit zwei konstant schnellen Laufzeiten (2 hundertstel Differenz) &

nur drei Zehntel langsamer als der Klassensieger überquerte

Peter Maurer die Ziellinie vor Norbert Fricke auf Platz 3.



In der erneut schwach besetzten Klasse 10 (wo sind die alle nur ???) siegte Torsten Michel

mit komfortablem Vorsprung auf Langwieser Dietmar und Werner.




Vorschau
Die mit 22 Startern gefüllte Klasse 11 gewann ein alter und

schneller Bekannter; Chris de Vries konnte sich vor

Bender behaupten, der aufgrund eines Antriebswellen Schadens

ebenso wie Turboboost im 2. Lauf nicht mehr angreifen konnte.

Dritter wurde KW Gaststarter Weber Jens, der Opel

Markenkollege Michele Carotenuto auf den vierten Platz verwies.



In der Klasse 12 ließ Jan Weimar an beiden Tagen wenig anbrennen und gewann mit dickem

Polster auf Leipold Phillip im 190er Evo und Frank Abele im Bergmonster Opel Monza.




Die Klasse 14 wurde von den V8 BMWs dominiert, Christian Reuter konnte seine 0.6 Liter mehr

Hubraum ggü. Michael Preis gekonnt in Szene setzen und sicherte sich wie erwartet den

Klassensieg. Peter Damianic konnte sich mit seinem Golf 2 leider noch vor mir

und meinem waidwunden Wagen behaupten.





Der Sonntag

Klasse 9:

Hier fuhr Peter Maurer mangels der Duscher`schen Konkurrenz locker und ungefährdet den Sieg

vor Norbert Fricke und Christian Teigelkamp ein und sicherte sich damit auch gleich noch

die Führung in der Meisterschaft.




Klasse 10:

Der Klassensieger des Vortages musste defektbedingt seinen Golf abstellen und machte so

den Weg für die beiden verbliebenen BMWs frei, die sich somit allein um den Klassensieg

balgen konnten. Das Duell ging abermals an Dietmar vor Namensvetter Werner Langwieser.



Klasse 11:

Vorschau

Der einsetzende Regen wirbelte das Klassement fröhlich durch,

so dass Thomas Meyer einen unerwarteten Sieg einstreichen

konnte, vor seinen beiden Kontrahenten Jens Sieben und

Andreas Klaas, die ebenfalls auf Opel Kadett C unterwegs waren.

Für Michele reichte es jedoch nur zu Platz Zehn.





Klasse 12:

Wie am Vortag gewann Jan Weimar erwartungsgemäß erneut die Klasse vor Phillip Leipold,

der seinerseits den Angriff von Simone Weimar nur knapp abwehren konnte.

Leider gab es in dieser Klasse auch wieder einen schwereren Unfall, Newcomer Frank Abele

rutschte nach der Zuschauerkurve (dort fuhr man wirklich wie auf Eis) in die Leitplanke

und beendete das Rennen vorzeitig.



Klasse 14:

Da Kartoffelbrei ja nicht einsatzfähig war, lud ich Turboboost selbstverständlich ein auf meinem

Wagen zu starten und er konnte sich bereits mit seiner ersten Laufzeit einen Platz auf dem

Podium sichern.

Glücklicherweise gelang mir eine schnellere Laufzeit, den Spott und die Häme hätte ich nicht

ertragen.



Und dann… Ja, ich möchte meine Erinnerungen nicht erneut an diesen tragischen

Lauf auffrischen, von daher sage ich einfach nur: im zweiten Lauf

- den ich deutlich aggressiver fuhr um meine Chancen auf die Meisterschaft

am Leben zu erhalten blieb mein Wagen vor der Zielkurve stehen.

Die Laufzeiten bis zum Ausfall hab ich per Video verglichen und… ja, es ist zum heulen,

ich war nicht nur subjektiv - sondern auch auf der Stoppuhr deutlich schneller unterwegs!


Vorschau

Doch hätte, wäre, wenn gibt es auch im Rennsport nicht und somit gratuliere

ich dem Klassensieger Michael Preis recht herzlich, der sich mit seinem

zweiten Lauf noch vor mich quetschen konnte.



Leider ist somit auch bereits eine Vorentscheidung in der Meisterschaft

gefallen; schade, ich hätte den stets fairen Kampf gerne weitergeführt,

doch aufgegeben wird natürlich auch nicht!


Blickt man auf das Wochenende zurück, so bin ich heilfroh, dass es trotz der vielen

Unfälle keine gravierenden (Blech-)Schäden an unseren Boliden gab, wodurch wir die

Saison auch weiterhin aktiv bestreiten können!



Ein Kompliment noch an die RSG Waldhessen, die ihr „erstes eigenes“ Rennen auf gewohntem

Terrain trotz der vielen Unfälle, widrigen Wetterverhältnisse und der ein oder anderen

technischen Störung mit Bravour bestanden!


Wir freuen uns aufs nächste Jahr, die anspruchsvolle Strecke hat es mir sehr angetan

und wirkte deutlich länger wie die angegebenen 2,4 Kilometer!!!





Samstaglauf von Turboboost

diesen Mist hat Tommi verbrochen 16.08.2010 - 19:38 Kommentare (5) nach oben
Geburtstage » Tommis B-Day
Happy B-Day Tommi

Das gesamte Chaosteam (und vielleicht noch een paar andere) gratuliert Dir zum Geburtstag! Feier ordentlich und egal was du nimmst um dir die Inspiration für deine tollen Berichte zu holen ... setz es bloß nich ab!
diesen Mist hat n! verbrochen 10.08.2010 - 18:02 Kommentare (0) nach oben
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